so steht es geschrieben, so ist es zu hören, so wurde es gesagt:

Landeszeitung - Holsteiner Courier, Montag, 09.08.2021:

SAVOY IN BORDESHOLM
:„Das Ungemach“: So klingt Rilke vertont
Die Besucher ließen sich von der Band „Das Ungemach“ zu Rilke, Tucholsky, Storm und anderen entführen.

Savoy in Bordesholm
von Oliver Funke
08. August 2021
BORDESHOLM


Spannende Poesie und mitreißende Musik vereinigten sich beim Konzert von „Das Ungemach“ im Bordesholmer Savoy. Mit Heine, Rilke, Tucholsky und anderen unsterblichen Dichtergrößen im Gepäck fesselte die fünfköpfige Band die 60 Besucher und begab sich auf eine zeitlose Zeitreise.

„Der Werwolf“ oder „Die Stadt“
Und was gibt es da an Erlebnissen, Abenteuern und Überraschungen zu entdecken, die an diesem Abend auf einen einprasseln. Christian Morgenstern erzählt in „Der Werwolf“ von der äußerst zivilisierten Begegnung des Untiers mit einem Dorfschulmeister, Theodor Storm huldigt in seinem Kleinod „Die Stadt“ seinem Lieblingsplatz, der vielleicht Husum sein könnte. Entspannt und eindringlich widmet sich die sympathische Combo immerwährenden und -gültigen Themen unserer Zeit: Rainer Maria Rilke ist mit „Mein Herz“ im Zwiegespräch mit sich selbst und seiner Liebe und „Die Schönwetterhexe“ von Max Mell schaut in ihrer zwiespältigen Pracht auch mal vorbei.
Helge Keipert ist der Anpeitscher
Dies alles und vieles mehr präsentieren „Das Ungemach“ in einem rasch sich wechselnden Stil-Mix zwischen Rock, Pop und Folk, angereichert mit balladesken Elementen und jeder Menge Sinnlichkeit. Helge Keupert ist dabei der behutsame und sensible Anpeitscher für das Publikum, singt kräftig, aber nicht zu laut, und greift auch mal formidabel zu Mundharmonika oder Saxofon. Beim „Rattenfänger“ von Emanuel Geibel mutiert er mit bestem Blues zum raffinierten Verführer.
Hoffnungsvolle Botschaft
Sigried Lau spielt nicht nur ihre Geige zum Herzerwärmen, sondern singt auch engelsgleich mit viel Ausstrahlung und Sympathie. André Bode versteht sich nicht nur an E- und A-Gitarre, sondern auch an der Mandoline. Joachim Carlsen am Bass und Michael Dzworniarek sind die solide Rhythmusfraktion.
Und richtig schön plattdüütsch wurde es ja auch noch: „Min Platz voer Doer“ von Klaus Groth ist allerbeste Liebeslyrik mit hoffnungsvoller Botschaft und fasst den leidenschaftlichen und liebevollen Anspruch von „Das Ungemach“ trefflich zusammen.

 

Zuschauermeinung zum selbigen Konzert:

Hallo Helge,
ein paar Gedanken zu eurem Auftritt im Savoy Bordesholm am 07.08.2021!
Ganz unbedarft und ohne Euch zu kennen, dennoch habe ich Werbung für Euren Auftritt bei Instagram gemacht, bewegte ich mich laut Google Maps die 20 m von meinem Zuhause ins Savoy! Ich bin nämlich der direkte Nachbar! Voller Spannung und wirklich ohne große Erwartung, aber immer auf eine große Überraschung hoffend, verfolgte ich Eurem Konzert. Sehr angetan schritt ich die 20 m wieder zurück in mein Gemach und dachte so bei mir: Wie super super Ihr Gedichte musikalisch vortragen könnt. Mit Blues, Rock etc. und Witz. Sowas habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt und hatte auch keine Vorstellung davon! Es war ein fantastisches Konzert und so ist mein Entschluss: Euch meinen Instagram Followern nicht vorzuenthalten und einen Konzertbericht zu verfassen und ausdrücklich einen Konzertbesuch zu empfehlen! Ich komme auf jeden Fall wieder!!!

 

Landeszeitung, Montag, 11.11.2019:

Landeszeitung, Montag, 4.11.2019:

"So steht es geschrieben am 4. November 2019 in der Landeszeitung:

Großen Anklang fand im Spieker die musikalisch-literarische Band "Das Ungemach". ...

Im Spieker interpretierte die Gruppe "Das Ungemach" mit Gitarren, Bass, Geige, Schlagzeug, Gesang und vielen verbalen Ergänzungen bekannte Gedichte neu.

Morgenstern, Rilke, Heine, Busch, Meyer - kamen in oft schauriger Verpackung daher mit "Werwolf", "Tantenmörder", mit Geistern und Nixen. Platz in der kleinsten Hütte? Im Spieker diesmal nicht!"

 

 Und hier der ganze Artikel:

Landeszeitung - shz, Donnerstag, 20.06.2019

Rendsburg |

 

Düstere Balladen und Chansons

 

In einer Serie stellt die Landeszeitung Bands aus Rendsburg und Umgebung vor. In der 13. und letzten Folge geht es mit „Das Ungemach“ in die Welt großer Dichter und geheimnisvoller Fabelwesen.

 

 

Zwischen Klinik-Alltag und Proberaum

 

... nach Feierabend greift er zu Gitarre und Zylinder. Dr. André Bode ist Mitglied der Band „Das Ungemach“, die im März ihr erstes Konzert vor 90 Zuhörern gespielt hat.  Auch  Joachim Carlsen, ... macht sich nach dem Dienst auf den Weg in den gemeinsamen Proberaum.

 

 

Musikalische Unterstützung aus der Pflegeschule

 

Durch Zufall wurden die beiden Männer auf ihr gemeinsames Interesse  aufmerksam. Carlsen (Bass und Gesang) erinnert sich: „Ich hatte mich 25 Jahre aus der Musikszene zurückgezogen und wusste nicht, dass André so gut Gitarre spielt.“ Als eine Lehrkraft ... in den Ruhestand verabschiedet werden sollte, wurde nach musikalischen Kollegen für ein  Cover-Konzert gesucht. Carlsen und Bode stimmten schließlich zu und holten Bodes Bekannten Michael Dzworniarek (Gesang und Schlagzeug) in die Gruppe. Doch nach diesem Auftritt schien zunächst Schluss zu sein. 

 

 

Lange Vorbereitungszeit mit Balladen und Gedichten

 

Zeitgleich beendete Helge Keipert (Gesang, Gitarre, Querflöte und Mundharmonika) seine Arbeit an dem Projekt „Werwolf“. Bode: „Helge hatte sich schon seit Ewigkeiten mit den Balladen und Gedichten beschäftigt.“ Daraus entstand ein musikalisches Programm mit Originaltexten und leichten Textänderungen. Die Suche nach Bandmitgliedern gestaltete sich zunächst schwierig. Bode weiß: „Fast wäre ‚Das Ungemach‘ gar nicht zustande gekommen.“ Als er von Keiperts „Werwolf“ erfuhr, setzte er sich mit ihm in Verbindung. Sigrid Lau unterstützt das Ensemble seitdem an der Geige und mit Gesang.

 

 

Gesellschaftskritik aus alten Texten ist noch immer aktuell

 

Im Repertoire haben die  Musiker  deutsche Balladen von Dichtern wie Theodor Storm, Rainer Maria Rilke und Hermann Hesse.  Darin geht es um  das Leben, die Liebe und den Tod.  Bode: „Unser Ziel ist es, möglichst viele schöne Texte aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu transportieren. Was damals gut war, ist es auch heute noch.“ Viele Balladen haben einen aktuellen gesellschaftlichen Bezug. André Bode fasst zusammen: „Wir nutzen die Texte auch, um uns gegen rechte Gewalt zu positionieren.“

 

Joachim Carlsen sagt: „Wir haben keinen pädagogischen Auftrag. Wir stellen Kunst vor und wollen nicht lenken, was sie  beim Publikum auslöst.“ Allerdings ist er davon überzeugt, dass jeder, der sich heute auf eine Bühne stellt, einen Standpunkt und eine Aussage haben sollte.  Die Band hat sich bewusst nicht auf ein Genre festgelegt. Passend zum jeweiligen Themen klingen die Lieder nach Folk, Blues Rock, Jazz, Punk oder Chanson. Die Musik folgt dem Gedicht, nicht das Gedicht der Musik.

Die Musik folgt dem Gedicht, nicht das Gedicht der Musik. – Quelle: https://www.shz.de/24254502 ©2019

 

 

Große Aufregung vor der musikalischen Premiere

 

Für Carlsen war „Das Ungemach“ eine Herausforderung: „Ich komme ursprünglich aus dem Bereich Rock und Funk. Ich musste mich neu erfinden und viel dazulernen.“ Vor dem ersten Auftritt im Savoy-Kino in Bordesholm war er aufgeregt. „ ... Ich wusste nicht, wie die Leute auf die Musik reagieren, denn die Lieder nehmen uns inhaltlich schon bei den Proben mit. ...“ Die Bedenken erwiesen sich als unbegründet: „Nach dem Konzert waren die Menschen  sehr ergriffen. Wenn man das mit Musik erreicht, ist es das Schönste, was passieren kann.“

 

Weitere Informationen zu  „Das Ungemach“ und kommenden Auftritten der Band  gibt es auf ihrer Homepage unter www.dasungemach.de. Dort kann auch die CD „Werwolf“ bestellt werden.

– Quelle: https://www.shz.de/24254502 ©2019

 

Siegbert Schwab, Freies Radio Neumünster, Facebook, 23.03.2019, einen Tag nach der Premiere des Programmes "Der Werwolf" am 22.03.2019:

"Helge Keipert und DAS UNGEMACH mit dem Premierenprogramm im Savoy-Kino in Bordesholm. Überragend gut in der Vertonung deutschsprachiger Lyrik. Hervorragende Vertonungen und präzise und engagierte  Interpretationen machten den Abend zu einem Wort-Klang-Erlebnis. Wer Vorurteile gegen Lyrik hat, dem empfehle ich diese Musik und die klar verständlichen Texte zu genießen.

 

Ich verspreche: Die vorgefasste negative Meinung wird sich ändern und in Zustimmung umschlagen. Denn die Texte passen hervorragend in die Rock, Blues und Folk angelehnten Kompositionen und Arrangements."

 

Weitere Stimmen aus dem Publikum nach der Premiere:

... danke für den wundervollen Abend!

Was für ein Abend!

Einfach professionell!

Das plattdeutsche Lied hat mich wirklich berührt.

Abwechslungsreich!

Fesselnd!

...

Radiointerview, Freies Radio NMS, vom Donnerstag, dem, 14.03.2019:

Hier klicken!

 

 

 

In den Kieler Nachrichten vom 20.03.19.... 

in den Kieler Nachrichten am 13.12.2016: